Glossar
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Die wichtigsten Begriffe aus dem Bereich Gehörschutz kurz erklärt

Glossar zum Thema "Gehörschutz"

Concha

Gehörschutz in Concha-Bauform

Concha, kurz für Concha Auricularis, ist der medizinische Fachbegriff für die Ohrmuschel. In der Akustik versteht man unter dem Begriff „Otoplastik Concha“ die komplette Ausfüllung der Ohrmuschel mit einem Ohrstück. Übertragen auf die Welt der Gehörschützer heißt das, ein Gehörschutz in der Bauform Concha füllt die Ohrmuschel komplett aus.

Halbconcha

Gehörschutz in Halbconcha-Bauform

Im Vergleich zur Vollconcha-Form wird bei der Bauform Halbconcha die Ohrmuschel nur bis knapp zur Hälfte durch den Gehörschutz ausgefüllt.

GG

Gehörschutz in Gehörgangs-Bauform

Die Abkürzung GG steht für Gehörgang und beschreibt den anatomischen Bereich zwischen Trommelfell und dem Beginn der Ohrmuschel. Gehörschützer, die in GG-Form gefertigt werden, enden am Beginn der Ohrmuschel.

CIC

Die Abkürzung CIC steht für „Complete-In-Canal“. Eine Otoplastik, die das Format CIC aufweist, ist äußerst klein. Sie wird tief in den Gehörgang eingesetzt und verschwindet dort optisch.

Wärmesoftmaterial

Wärmesoftmaterial hat die Eigenschaft, bei Zimmertemperatur fest zu sein, sich aber durch Körperwärme zu erweichen. Durch diese Weichheit schmiegen sich Gehörschützer aus Wärmesoftmaterial leicht und angenehm in den Gehörgang ein.

Biokompatibel

Biokompatible (griechisch: "bios" = "Leben") Materialien gelten in der Medizintechnik als besonders hochwertig. Idealerweise werden sie vom Körper als körpereigen eingestuft. Dadurch rufen sie keine Allergien oder Abwehrreaktionen des Körpers hervor.

Hart-weich Aryl

Hart-weich Aryl ist die Bezeichnung einer Kombination aus Lichtpolymerisat und Wärmesoftmaterial. Bei der Gehörschutzotoplastik bleibt die Außenseite starr, im Bereich, in dem der Gehörschutz in den Gehörgang eintritt, wird das Material durch die Körperwärme weich und anschmiegsam.

Passive Dämmung

Generell bezeichnet Dämmung in der Welt der Akustik die Reduktion der Signallautstärke. Eine passive Dämmung dämmt nicht Lautstärkenabhängig, sondern gleichmässig. In linearer Ausprägung sorgt die passive Dämmung dafür, dass alle Tonfrequenzen gleichmässig gedämmt werden, was enorme Vorteile v.a. für Musiker und Konzertbesucher mit sich bringt.

Aktive Dämmung

Ein Gehörschutz, der über eine aktive Dämmung verfügt, dämmt nur dann, wenn ein plötzlicher, hoher Schallpegel auftritt. Dieser sogenannte plötzlich auftretende Impulslärm wird auf einen für das Gehör ungefährlichen Lautstärkenbereich abgedämmt. Ein großer Vorteil beispielsweise für Schützen oder aber im Industriebereich, denn Warnsignale und Gespräche bleiben hörbar.

Hauptwahrnehmungsbereich

Der Hauptwahrnehmungsbereich kennzeichnet das Frequenzband, das bei einem normal hörenden Menschen durchschnittlich gut hörbar ist, nämlich Frequenzen von etwa 20 bis etwa 20.000 Hertz.

Dämmfilter

Jedes maßangefertigte Gehörschutzprodukt von Hörluchs ist mit einem speziell für den jeweiligen Einsatzbereich konstruiertem Filter bestückt. Dieser schützt in Kombination mit der Gehörschutz-Otoplastik vor schädlich hohen Geräuschpegeln, Sprache und Warnsignale bleiben jedoch hörbar. Je nach benötigter Schutzwirkung überzeugen die Filter durch eine ausgeklügelte Kombination aus Dichte, Bohrung und Dämmstufen sowohl im gewerblichen wie auch im privaten Bereich.