Präventionsleitlinien
Präventionsleitlinien
Zentral sind für uns die Vorgaben der Präventionsleitlinien.

Die Präventionsleitlinien

Für uns als Hersteller wie auch für Hörgeräte-Akustiker, die mit uns zusammenarbeiten, ist die genaue Kenntnis des gesetzlichen Rahmens entscheidend. Zentral sind für uns die Vorgaben der Präventionsleitlinien.

Die Präventionsleitlinien zum Einsatz von Gehörschutz-Otoplastiken sind von der DGUV (Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung) festgesetzt worden und für alle verpflichtend. Mit Inkrafttreten der Lärm- und Vibrations-Arbeitsschutzverordnung wurde der „Maximal zulässige Expositionswert“ von 85 dB(A) unter Berücksichtigung von Gehörschutz eingeführt. Dieser muss individuell eingehalten werden. Dadurch wird es erforderlich, die Auswahl von Gehörschutz mit besonderer Sorgfalt durchzuführen.

In den Präventionsleitlinien sind die Anforderungen an die Schalldämmung von Gehörschutz-Otoplastiken, Einsatzempfehlungen und insbesondere die Funktionsprüfung geregelt. Auch Vor- und Nachteile von Gehörschutz-Otoplastiken und typische Fehler bei der Benutzung werden angesprochen. Damit eine Gehörschutz-Otoplastik sowohl bei fachgerechter Auslieferung als auch zukünftig eine optimale Schutzwirkung gewährleistet, wurden die technischen Regeln noch einmal verschärft: es müssen bei der Auslieferung (maximal bis zu sechs Monate nach Lieferdatum), als auch danach regelmäßig wiederkehrende Funktionsprüfungen im Abstand von höchstens zwei Jahren durchgeführt werden. Zu beachten ist dabei, dass die Kontrolle bei Auslieferung der Verantwortung des Herstellers unterliegt, da dieser nach der PSA-Richtlinie 89/686/EWG nur Produkte mit ausreichender Schutzwirkung in den Verkehr bringen darf.