Weltweit erstes Hörgerät mit integriertem Lärmschutz heimst Preise ein
Weltweit erstes Hörgerät mit integriertem Lärmschutz heimst Preise ein
Eine Innovation von Hörluchs

Weltweit erstes Hörgerät mit integriertem Lärmschutz heimst Preise ein

Trotz Hörminderung am eigenen Arbeitsplatz bleiben? Eine Innovation von Hörluchs macht dies erstmals auch für Lärmarbeitsplätze möglich. Die Fachwelt ist begeistert von der ausgeklügelten Erfindung.

Hersbruck, 21.5.2014 - Trotz Hörminderung am eigenen - lauten - Arbeitsplatz zu bleiben, das war für Menschen bisher nur mit gefährlichen Kompromissen beim Arbeitsschutz möglich. Entweder sie ignorierten die Vorschriften, trugen ihr privates Hörgerät und schädigten durch dessen Lärm-Verstärkung ihr Gehör weiter. Oder sie verzichteten auf die Hörhilfe, waren dann aber von Kommunikation und Warnsignalen abgeschnitten.

Das von Hörluchs entwickelte ICP (Insulating Communication Plastic) löst dieses Problem erstmals. Es ist das weltweit erste Hörgerät mit einem integrierten Lärmschutzprogramm. Es reduziert die Geräusche in lauten Umgebungen, ermöglicht aber gleichzeitig das Hören von Sprache und Warnsignalen. Nach dem „Deutsche Arbeitsschutzpreis 2013“ und dem „Bayrische Innovationspreis 2013“ heimste Hörluchs für diese wegweisende Entwicklung im März diesen Jahres schon die dritte große Auszeichnung ein: den „Bundespreis für hervorragende innovatorische Leistungen für das Handwerk 2014“, überreicht vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.

Das neuartige Gerät verbessert die Lebenssituation von immer mehr Menschen. In lärmintensiven Branchen verschleiern Mitarbeiter ihre Schwerhörigkeit oft - aus Angst ihren Job zu verlieren oder im Betrieb aufs Abstellgleis geschoben zu werden. Dank des ICP müssen sie sich nicht mehr zwischen Arbeitsplatz und dem eigenem Gehör entscheiden. Sie können beides schützen.

Entwickelt wurde dieser Meilenstein für die Inklusion schwerhöriger Menschen von dem Hersbrucker Familienunternehmen Hörluchs. Zwei Jahre tüftelte der Hörakustiker Thomas Meyer, einer der beiden Geschäftsführer von Hörluchs Gehörschutzsysteme, an der neuartigen Lösung. Weitere drei Jahre flossen in den Zulassungsprozess - die Begleitung bei der Entwicklung neuer Prüfnormen, der Änderung von Gesetzen und einer EU-Richtlinie. Seit Markteinführung 2011 finden Betroffene nun bundesweit Ansprechpartner. Hörgeräte-Geschäfte vor Ort nehmen einen Ohrabdruck. Bei Hörluchs im mittelfränkischen Hersbruck wird das ICP anschließend individuell maßgefertigt.